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  • Optical Disc Archive (ODA)

    Eine ideale Lösung für Langzeit- und Near-Online-Archivierungen

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Übersicht

 

Mit jedem neuen Tag werden auch neue Daten generiert. Von der elektronischen Datenübertragung über GPS-Daten und Social-Media-Inhalte bis hin zu digitalen Bildern und Videos produzieren wir heute mehr Informationen als jemals zuvor.

Schließlich auch mit dem Aufkommen von 4K-, 8K- und HFR-Material (High Frame Rate) im Bereich der Videoproduktion wird die effektive Verwaltung und Archivierung dieser Daten immer wichtiger – und schwieriger.

Das Optical Disc Archive (ODA) von Sony ermöglicht eine zuverlässige, günstige und umweltfreundliche Langzeitspeicherung und eignet sich für Sendeanstalten, Bildungseinrichtungen, Bundes- und Regionalbehörden, Banken und viele andere Bereiche.

Es ist egal, wie viele Daten Sie speichern wollen, ob es sich nun um ein kleines Archiv mit ein paar Regalen oder eine weitläufige Informationsbibliothek handelt. Das Optical Disc Archive ist eine skalierbare Lösung, die darauf ausgelegt ist, mit Ihnen wachsen.

Ihre Daten sind wichtig. Lassen Sie sie von Sony schützen.

 

Warum das Optical Disc Archive?

 

Das Optical Disc Archive ist die ideale Lösung für Langzeit- und Near-Online-Archivierungen.

 

Zuverlässigkeit

Das Optical Disc Archive von Sony ist das Ergebnis von mehr als 30 Jahren Forschung und Entwicklung im Bereich optische Technologien und bietet Medien für die zuverlässige Langzeit-Speicherung Ihrer wertvollen Daten.

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Aufzeichnungsmechanismus – Phasenwechseltechnologie

Das Optical Disc Archive schreibt die Daten mittels eines „Phasenwechsels“ auf die Medien. Wird das Material der Aufnahmefläche um mehr als 600 °C erhitzt (Schmelzpunkt) und danach schnell wieder abgekühlt, gehen die einzelnen Elemente vom „kristallisierten“ in einen „amorphen“ Zustand über, in dem die individuellen Elemente frei positioniert werden. Zudem wird die Aufnahmeschicht von einer separaten Folie überdeckt, die die Daten vor externen Schmutzsubstanzen wie Staub oder Wasser schützt.

Im Vergleich zu Aufnahmemethoden auf Magnetband und Festplatten mittels elektrischer Signale auf einer direkten Kontaktfläche erzielt dieses System eine fantastische Leistung bei der Langzeitspeicherung.

 

Absolut zuverlässig

Damit Kunden sich auf die Langzeitspeicherung wichtiger Daten verlassen können, verifizieren wir die Zuverlässigkeit der Medien durch sehr strenge Tests.

Hierbei handelt es sich um eine vorläufige Berechnung objektiver Daten. Sony bietet keinerlei Garantie, dass die Medien in der Lage sind, Daten in jeder Umgebung 100 Jahre lang zu speichern.

Beschleunigungstests –Temperatur und Luftfeuchtigkeit

Um die jahrzehntelange Lebensdauer zu demonstrieren, führen wir Beschleunigungstests nach den ISO-Normen durch. Wir setzen die Medien für einen langen Zeitraum Extrembedingungen aus (maximale Temperatur und Luftfeuchtigkeit: 80 ℃ und 85 %) und messen dabei den Abbaugrad (um genau zu sein, die Fehlerrate). Aus diesen Daten berechnen wir anschließend die Lebenserwartung der Medien unter normalen Bedingungen.

Den Ergebnissen aus der Abbildung auf der rechten Seite ist zu entnehmen, dass Daten, die bei 50 °C mit dem Optical Disc Archive der Generation 2.0 archiviert werden, 100 Jahre lang sicher gespeichert bleiben – 50 Jahre länger als mit dem ODA-System der ersten Generation. Dies zeigt, dass die Medien unter normalen Bedingungen eine hervorragende Leistung in der Langzeitspeicherung erreichen. Auch hohe Resistenz gegen Temperaturschwankungen in vielen verschiedenen Klimata oder bei temporären Umgebungswechseln wie beim Transport ist gegeben. Werden Bandmedien solcher hohen Temperaturen ausgesetzt, dehnt sich das Band aus, was mit einem hohen Risiko der Datenbeschädigung einhergeht.

Beschleunigungstests – Schadgas

Sony hat einen weiteren Beschleunigungstest durchgeführt, um nachzuweisen, dass in normalen Umgebungen keine Korrosion entsteht. Diese Alterung basiert auf den Testbedingungen für korrosive Umgebungen, die von der IEC (Internationale Elektrotechnische Kommission) nach Methode 4 festgelegt werden. Die Qualität der Medien wurde nach 2 Wochen in korrosivem Gas so gut wie gar nicht beeinträchtigt.

Meerwassertest – wasserabweisende Medien

In den letzten Jahren kam es zu mehreren großen Naturkatastrophen wie Tsunamis, Fluten und Hurrikans, die schwerwiegende Wasserschäden mit sich zogen. Das Optical Disc Archive ist eine ideale Methode, Kundendaten vor Wasserschäden zu schützen. Um dies zu beweisen, tauchten wir die Medien für drei Wochen in Meerwasser ein. Nachdem das gesamte Wasser entfernt und die Medien getrocknet wurden, konnten wir bestätigen, dass sich die Daten problemlos lesen lassen. Sobald Wasser in eine Festplatte eindringt, sind die Daten so gut wie verloren. Auch Bandoberflächen werden durch Wasser und Salz zersetzt, was ein extrem hohes Datenverlust-Risiko mit sich bringt. Drittparteien haben auch Tests mit der XDCAM-Technologie bei Schnee und in der Spülmaschine durchgeführt, die die gleiche optische Disc-Technologie von Sony nutzt.

Abriebtests – kratzfeste Medien

Beim Einsatz konventioneller optischer Medien wie CDs, DVDs oder Blu-ray-Discs, hält man die Disc oft an der Seite, um die Oberfläche zu schützen. Denn ist die Oberfläche verkratzt, können die Daten immer schwerer vom Laser gelesen werden. Beim Optical Disc Archive hingegen wird jede Disc durch eine widerstandsfähige Folienschicht geschützt, die sogar bei direkter Reibung gegen Kratzer immun ist. Rechts sehen Sie die Ergebnisse des Abriebtests von Sony. In Situationen, bei denen herkömmliche DVDs verkratzt wurden, weisen die Discs des Optical Disc Archive nahezu keine Kratzer auf.

Beim normalen Einsatz ragt die Disc nicht über die Cartridge heraus.

Die Discs werden getrennt innerhalb der Cartridge verstaut und kommen nie miteinander in Kontakt.

Eine Disc ohne Schutzschicht

(Bild vergrößert)

Optical Disc Archive (ODA)

(Bild vergrößert)

Schutz vor Datenverfälschung – echte WORM-Medien

Bei der Langzeitaufbewahrung von Daten besteht natürlich ein erhebliches Risiko, dass die Daten vorsätzlich von Dritten geändert werden. Die Überschreibung von Daten wie kulturell wertvolle Videoaufnahmen oder persönliche medizinische Daten muss um jeden Preis vermieden werden. Aus diesem Grund enthalten allgemein erhältliche Medien einen Mechanismus, der die Neubeschreibung bereits beschriebener Medien unmöglich macht. Sogar Bandmedien werden mit einer Aufnahmesperre geliefert, die die Neubeschreibung verhindert. Trotzdem ist es unmöglich, komplett auszuschließen, dass die Daten vorsätzlich verfälscht werden. Mit dem Optical Disc Archive wird die Datenverfälschung jedoch schon bei der Beschreibung der Daten verhindert. Nur bei Optical Disc Archive-Medien ist es unmöglich, die Daten extern abzuändern. Auf diese Weise bietet das Optical Disc Archive langfristigen Schutz der Kundendaten als echte WORM-Medien (Write Once Read Many).

Vertrauliche Datenauslesung – geringe Fehlerrate

Das Optical Disc Archive enthält eine Reihe von softwarebasierten Technologien zur Fehlerkorrektur, die gemeinsam mit der bewährten robusten Hardware eine unübertroffen hohe Datenlesequalität erreicht.

Verifizierung ohne Vorbereitung (Laufwerk)

Mit dem Optical Disc Archive geschriebene Daten werden intern von einem Laufwerk und Treiber von Sony gelesen. Die Lesequalität wird hierbei nach strengen Standards geprüft, um sicherzustellen, dass die Daten auch nach langer Speicherung problemlos gelesen werden können.

Kompletter Datenvergleich mit mehreren optischen Köpfen!

Proprietärer Paritätsmechanismus über Dateisystemtreiber zusätzlich zur standardmäßigen Fehlerüberprüfung und -korrektur.

Optical Disc Archive-Parität (Dateisystemtreiber)

Neben der grundlegenden Fehlerüberprüfung und -korrektur, die auch bei Blu-Ray eingesetzt wird, erreicht das Optical Disc Archive eine beispiellose Fehlerrate, indem Paritäten (Technologie, die Daten im Falle eines Fehlers durch Datenredundanz schützt) für jede feste Größe an individuellen Schichten des Dateisystems zugeordnet werden.

Hash Value Check (Anwendung)

Der Content Manager und File Manager führen einen Hash-Value-Vergleich der Originaldaten vom Optical Disc Archive durch. (Hash Value Check ist eine allgemeine Technologie und dieser Mechanismus wird bei vielen Anwendungen eingesetzt.)

Hash Value berechnen & vergleichen

 

Archivierbarkeit von mehr als 100 Jahren

Beim Optical Disc Archive werden Daten auf optischen Discs gespeichert, die von Cartridges umschlossen werden. Da jede Cartridge Platz für mehrere Discs bietet, kann ein hohes Datenvolumen gespeichert werden. Der Lese- und Schreibvorgang der optischen Discs erfolgt kontaktlos, was die Zuverlässigkeit und Langlebigkeit stark erhöht. Auch die Cartridge ist widerstandsfähig, staubabweisend und hält die Daten voraussichtlich mehr als 100 Jahre lang sicher, und damit zwei Mal so lange wie das ODA-System der vorherigen Generation.

Wird das Material der Aufnahmefläche um mehr als 600 °C erhitzt (Schmelzpunkt) und danach schnell wieder abgekühlt, gehen die Substanzen in einen amorphen Zustand über. Anders als bei Banddaten fällt beim Optical Disc Archive keine Medienmigration an, um alle Daten auf die neuesten Medien zu kopieren. Die Systemlaufwerke sehen jede Cartridge mit 12 Discs als eine Einheit und enthalten einen kleinen Wechselmechanismus, der die Discs automatisch austauscht. Nutzer sind sich also gar nicht bewusst, dass sie mit mehreren Discs arbeiten. Es stehen sechs Medientypen bereit, deren Kapazität von 300 GB (Minimum) bis zu 3,3 TB (Maximum) reicht. Anwender können also ganz flexibel die jeweils richtige Größe auswählen.

 

 

 

Zugänglichkeit

Das Optical Disc Archive bietet eine hervorragende Direktzugriffsfunktion, mit der erforderliche Daten schnell gefunden werden können. Sie können beliebige Teile einer Videodatei abspielen oder schnell ein Dokument aus einer großen Anzahl an Dateien auswählen – ganz ohne die Bänder erst komplett durchsuchen zu müssen.

Dank den Vorteilen des Direktzugriffs bietet das Optical Disc Archive die Möglichkeit, Videos frustrationsfrei wiedergeben zu können.

Der Kopf kann frei auf der Disc bewegt werden.

Bänder müssen zu der gewünschten Stelle vor- bzw. zurückgespult werden.

Sequenzieller Zugriff und Direktzugriff

Der „sequenzielle Zugriff“ beschreibt eine Zugriffsart, bei der mehrere Daten auf den Medien aufeinanderfolgend in der Aufnahmereihenfolge wiedergegeben werden. „Direktzugriff“ hingegen beschreibt den Aufruf von Dateien in beliebiger Reihenfolge.

Maximale Datenzugriffsgeschwindigkeit

Obwohl ein Disc-Austausch notwendig ist, wenn sich die erforderlichen Daten auf einer anderen Disc befinden, ruft das Optical Disc Archive Daten mit erstaunlicher Geschwindigkeit auf. Dies gilt vor allem im Vergleich zu Banddaten, bei denen ein gut 800 m langes Band vor- und zurückgespult werden muss, bis die gewünschten Daten gefunden werden.

Disc-Austausch mit dem Optical Disc Archive: ca. 30 Sekunden

Bewegung des Kopfes auf einem 800 m langen Datenband: ca. 2 Minuten, 30 Sekunden

 

Kosteneinsparungen

Den Löwenanteil der Gesamtkosten der Langzeitarchivierung machen nicht nur der Kapitalaufwand, sondern die Wartungskosten wie für den Personalaufwand und die Temperaturkontrolle aus. Das Optical Disc Archive minimiert die Kosten für die Langzeitspeicherung und damit die gesamte TCO.

 

Keine Migration

Wie der Name schon sagt, nutzt das Optical Disc Archive optische Technologien, um generationsübergreifende Kompatibilität zu erreichen, mit der regelmäßige Migrationen der Vergangenheit angehören. Dies eliminiert den Bedarf an Medien, Hardware und Software sowie den Personalaufwand für die Kopierarbeit und sorgt so für eine geringere TCO.

Simulation der Leistungsaufnahme über 10 Jahre hinweg

*1 Verbraucht 20 Watt beim Lesen/Schreiben. Bei diesem Beispiel wird das System 10 Jahre lang 5 Stunden pro Jahr eingesetzt (0,5 Stunden x 10).

*2 Eine 2 TB-Festplatte verbraucht 6 Watt im Ruhezustand. Bei diesem Beispiel werden 50 Festplatten über 10 Jahre hinweg 24 Stunden lang eingesetzt.

Hypothetisches Szenario: In Tokio beläuft sich der Stromverbrauch der Klimaanlagen im Fall von Datenbändern, für die während des ganzen Jahres eine Klimatisierung erforderlich ist, auf 25.000 kWh, gerechnet auf einen Zeitraum von 10 Jahren. Bei optischen Discs ist nur während der drei Sommermonate eine Klimatisierung notwendig; dies entspricht einem Verbrauch von gerade einmal 10.000 kWh während des Zeitraums von 10 Jahren.

*3 Optimale Lagertemperatur

 

Hohe Geschwindigkeit

Die Volumen zu archivierender Daten haben sich allgemein erhöht. Das wirkt sich natürlich auch auf den Bedarf nach schnellen Schreib- und Lesefunktionen aus. Bei Ausstattung mit dem von Sony entwickelten 4-Kanal-Pickup erreicht das Optical Disc Archive eine maximale Lesegeschwindigkeit von 1,1 Gbit/s. Mit einem 8-Kanal-Pickup beträgt die maximale Lesegeschwindigkeit 2 Gbit/s.

 

Das Laufwerk ODS-D280U/F (2. Generation) ist mit einem 8-Kanal-Pickup für eine Highspeed-Datenübertragung ausgestattet.

 
 

Das Laufwerk ODS-D77U/F (1. Generation) ist mit einem 4-Kanal-Pickup ausgestattet.

 

Aller Anfang ist leicht

Simple

Als Schnittstelle nutzt das Optical Disc Archive-Laufwerk USB 3.0 und kann somit sofort verwendet werden. Da der Treiber zudem mit Windows, Mac und Linux kompatibel ist, kann das Optical Disc Archive mit nahezu jedem Betriebssystem verwendet werden. Zudem gewährleistet das im Treiber enthaltene spezielle Kopiertool Optical Disc Archive Filer eine reibungslose Kopie der Dateien zum Optical Disc Archive, indem z. B. die Anzahl der erforderlichen Disc-Wechsel beim Datenlesen minimiert wird oder dem Nutzer ermöglicht wird, bestimmte Abläufe wie „Stop“ und „Resume“ auszuführen, wenn ein Fehler beim Kopieren auftreten sollte.

Datendateiarchiv

Das Optical Disc Archive ist nicht nur für Videodateien gedacht – jeder Dateityp, der von Ihrem PC gelesen werden kann, lässt sich auch archivieren. Noch dazu können Sie Ihre Dateien anordnen, wie Sie möchten, z. B. nach Projekt oder als hierarchische Gliederung.

Einfacher Umgang

Das Optical Disc Archive bringt mehrere Discs in einer einzigen Cartridge unter und erreicht somit eine Gesamtkapazität von bis zu 3,3 TB, mit der auch große Datenvolumen auf einmal archiviert werden können. Um z. B. 1 TB an Daten auf Blu-ray Discs mit 50 GB zu speichern, müssen 20 Discs eine nach der anderen in das Laufwerk eingelegt werden. Mit dem Optical Disc Archive können Sie die Dateien einfach per Drag & Drop von Ihrem PC zum Laufwerk verschieben. Und weil die Discs in einer Cartridge untergebracht sind, müssen Sie sich keine Gedanken über den Schutz vor Verunreinigungen wie durch Staub machen.

 

Für die Zukunft gewappnet

Firmware-Upgrades

Um höhere Kapazitäten und Übertragungsgeschwindigkeiten zu erreichen, arbeitet Sony derzeit an einer Format-Roadmap für das Optical Disc Archive. Die erste Generation erreichte eine Kapazität von 1,5 TB, doch die aktuelle zweite Generation des Optical Disc Archive etabliert mit einer Kapazität von 3,3 TB einen neuen Standard für professionelle Anwendungen. Die dritte Generation wird eine noch höhere Kapazität von 5,5 TB bieten.

Der Archival Disc-Standard setzt auf bewährte Technologie, um höhere Kapazitäten zu erreichen. Es werden doppelseitige Discs (3 Schichten pro Seite) mit Steg und Nut verwendet. Dank der Entwicklung von Mehrkanal-Laserköpfen für das Laufwerk der nächsten Generation werden auch höhere Übertragungsgeschwindigkeiten möglich sein.

Um die langfristige Archivierung der Inhalte zu sichern, garantiert Sony, dass künftige Versionen des Optical Disc Archive auch mit anderen Generationen kompatibel sein werden. Dieses System liefert eine effiziente, sichere und zuverlässige Archivierungslösung – jetzt und in der Zukunft.

Kapazitätserweiterung

Die 2. Generation des Optical Disc Archive wird eine Kapazitätserweiterung von bis zu 3,3TB pro Cartridge erreichen. Hierbei kommt die „Archival Disc“ zum Einsatz, die 2015 implementiert werden soll.

Archival Disc ist der im März 2014 von der Sony Corporation und Panasonic Corporation festgelegte Next-Gen-Standard für professionelle optische Discs. Damit soll der Markt für die Langzeitspeicherung digitaler Daten erweitert werden. Archival Disc ist ein neues Format mit breiter Kompatibilität, das die rasant wachsenden Anforderungen in der Datenarchivierung erfüllen soll. Dies gilt für Bereiche, in denen das Datenvolumen aktuell stark zunimmt, wie die Langzeitarchivierung in der Videoproduktion, Cloud-Rechenzentren für Big Data und Unternehmen. Im Folgenden finden Sie einen Link zur offiziellen Archival Disc-Seite mit Roadmap und Pressemeldung.

 

Presseinformation      White Paper herunterladen

Die wichtigsten Technologien für die Umsetzung einer Archival Disc mit 300 GB, die 2015 implementiert werden sollen, finden Sie im Folgenden. Um eine Kapazität von 300 GB zu erreichen, werden drei Schichten auf jeder Seite angebracht. Zudem kommt eine Schreibmethode mit Steg und Nut zum Einsatz, mit denen die Daten dichter geschrieben werden können.

Disc-Größe (Art)
300 GB (einmal beschreibbar)
Optische Parameter
Wellenlänge λ = 405 nm (Nanometer), numerische Apertur NA = 0,85
Disc-Struktur
Doppelseitige Disc (3 Schichten/Seite), Steg und Nut
Spurabstand
0,225 μm (Mikrometer)
Datenbitlänge
79,5 nm (Nanometer)
Fehlerkorrektur
Reed-Solomon-Code
 

Höhere Geschwindigkeit

Die 2. Generation des Optical Disc Archive nutzt unsere Highspeed-Technologie, um Daten gleichzeitig auf beiden Seiten der Disc mit insgesamt acht optischen Lasern zu lesen und zu schreiben. Die maximale Datenlesegeschwindigkeit beträgt dabei 2 Gbit/s und die maximale Datenschreibgeschwindigkeit 1 Gbit/s (mit Verifizierung). Im Vergleich zu anderen Archivmedien stellt dies eine erstaunlich hohe Geschwindigkeit für die Datenverarbeitung dar.

*Die Übertragungsrate von 2 Gbit/s (= 250 MB/s) entspricht bei Verwendung der Cartridge ODC3300R der Geschwindigkeit, mit der eine Stunde an Videomaterial im Format XDCAM HD422 von Sony (mit 50 Mbit/s) in knapp unter 2 Minuten und 4K-Material (XAVC-Format mit 600 Mbit/s) in knapp unter 20 Minuten übertragen werden.

Laufwerk mit zwei Laserköpfen {2 Kanäle}

Im Laufwerk befinden sich zwei Kopfmodule und insgesamt 8 Laserkanäle für beide Seiten der Disc.

 

Abwärtskompatibilität

Der Schreiblaser der Archival Disc entspricht den gleichen Spezifizierungen wie der bei Blu-ray-Discs, wodurch ein hohes Maß an Abwärtskompatibilität gewährleistet wird. Vor diesem technischen Hintergrund können Kunden mit dem Optical Disc Archive die Archivkosten langfristig auf einem Minimum halten.

Optical Disc Archive an der Kunstuniversität Ecuador

Die Kunstuniversität von Ecuador gilt als eines der modernsten Zentren für audiovisuelle Produktion Lateinamerikas. Entdecken Sie, wie die Einrichtung das Optical Disc Archive einsetzt.

Die Kunstuniversität Ecuador

Die Kunstuniversität Ecuador ist eine öffentliche Einrichtung, die von der Regierung Ecuadors gegründet wurde, um den Studenten des Landes ein hochwertiges Bildungszentrum für Kino-, TV- und Radioproduktion bieten zu können. Das Ziel: die Verbesserung der künstlerischen und kulturellen Entwicklung des Landes. Heute wird es als eines der modernsten Zentren für audiovisuelle Produktion in Lateinamerika gehandelt.

Die Herausforderung

Die Universität benötigte ein leicht zu verwaltendes System mit einer benutzerfreundlichen Oberfläche für nicht-professionelle Anwender, das die Möglichkeit bietet, die Berechtigungen und Aufgaben der Studenten zweckgemäß zu verwalten.

Ziel war es, die Studenten mit echten, professionellen, an den Broadcast-Markt angepassten Werkzeugen auszustatten, um Ihnen eine realitätsnahe Erfahrung der Art Umgebung zu verschaffen, der sie in ihrem Arbeitsleben begegnen werden.

Für die Implementierung der Lösung hat man sich für das auf Medienlösungen spezialisierte Unternehmen VSN entschieden, einem Allianzpartner des Sony Optical Disc Archive.

Die Lösung

Das System stützt sich auf VSNEXPLORER, die Lösung für Medien- und Geschäftsprozess-Management von VSN. Gearbeitet wird mit 70 Lizenzen für gleichzeitig aktive Benutzer, mit den integrierten Schnittsystemen Avid Media Composer, Nitrix, Final Cut Pro und Adobe Premiere. Die Universität profitiert ebenfalls vom Redundanzsystem ISILON mit hoher Speicherkapazität, bestehend aus vier X200-Knoten mit je 24 TB und acht 10GbE-Ports für die Bearbeitung von HD-, 2K- und 4K-Material.

Als robotisierte Archivbibliothek wird ein Sony ODS mit 130 Steckplätzen und zwei Festplatten verwendet, das eine L30M-Einheit mit einem L100B-Erweiterungsmodul und zwei D77-Faserlaufwerken umfasst. Das gesamte System wird von der Orchestrierungsplattform „Spider“ von VSN verwaltet, die eine redundante virtuelle Umgebung ermöglicht. Vier VSN Workers General-Server erlauben Medientransfers zwischen verschiedenen Umgebungen, vier VSN Workers Transcoder-Server sorgen für die Erstellung von Proxys und drei weitere VSN Workers Carbon Coder-Server sind für Transkodierung und die Formatvereinheitlichung zuständig.

Die Plattform ermöglicht ein effizientes Verwalten von Benutzer- und Zugriffsberechtigungen und Aktionseinschränkungen, wie unter anderem auch das Schreiben, Lesen, Löschen und Definieren von Speicherplatzquoten. Das System zur Datenkommunikation besteht aus einem 10GbE-SWITCH, der mit jedem Server kommuniziert, und zwei redundanten Switches mit 48 GbE-Ports, an die die Client-Stationen angeschlossen sind.

Die Ergebnisse

Das ganze System wurde in kürzester Zeit und innerhalb der Fristen der Kunstuniversität bereitgestellt. Das Personal erhielt die erforderlichen Schulungen, um das Beste aus den Tools von VSN heraus zu holen.

Die Teilnehmer können nun den Umgang mit der aktuellsten Technik für audiovisuelle Inhaltsverwaltung in einer sicheren, stabilen, professionellen Umgebung studieren, üben und lernen – das ist Bildung auf höchstem Niveau mit dem Neuesten vom Neuen auf dem Broadcast-Markt.

Der Workflow

Erfahren Sie, wie das Sony Optical Disc Archive in den von VDS erstellten Workflow integriert ist

Für das Videoarchiv des Vatikans beginnt mit dem innovativen Optical Disc Archive von Sony das digitale Zeitalter

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Videoaufnahmen von ganz besonderen Momenten im Leben der Päpste zählen zu den wertvollsten Schätzen des Vatikans. Dank Technologie von Sony werden diese unersetzlichen Aufzeichnungen bald sicherer und leichter zugänglich sein als je zuvor.

 

Der Vatikan verfügt über seinen eigenen Fernsehsender, CTV (Centro Televisivo Vaticano), den Papst Johannes Paul II im Jahr 1983 gründete. Die Filmcrews des Senders filmen die Aktivitäten des Heiligen Vaters und des Heiligen Stuhls – der zentralen Verwaltung der römisch-katholischen Kirche. Es werden eigene Sendungen produziert, aber auch Material für andere Sender auf der ganzen Welt zur Verfügung gestellt und ein Archiv für zukünftige Einsatzmöglichkeiten unterhalten.

Im Rahmen eines Großprojekts zur Digitalisierung der Aufzeichnungen des Vatikans war das CTV-Team sehr daran interessiert, die Archivierung auf bandlose Speichermedien umzustellen. Nach einer sorgfältigen Bewertung der zahlreichen Lösungen auf dem Markt entschied es sich, in Technologie von Sony zu investieren.

Die Lösung von Sony basiert auf einer Bibliothek mit Optical Disc Archive (ODA)-Technologie, die zusammen mit Media Backbone Conductor (MBC), einer Plattform zur Integration und Workflow-Orchestrierung, verwendet werden kann.

Die erste Projektphase umfasst die Zusammenarbeit mit externen Unternehmen, um den Hauptregieraum von CTV komplett zu renovieren. Sobald die neuen Systeme installiert sind, startet die Erstellung einer vollständig digitalen Version des vorhandenen Videoarchivs. Dabei werden Bandaufzeichnungen durch ODA-Disc-Cartridges ersetzt, die jeweils bis zu 1,5 Terabyte speichern können.

Dank der Stabilität und Langlebigkeit der ODA-Cartridges kann das bisher vom Vatikan aufgezeichnete Material für lange Jahre sicher aufbewahrt und doch ganz problemlos zugänglich gemacht werden.

Optical Disc Archive bei der Jyske Bank

„Das Optical Disc Archive ist sehr einfach zu bedienen und eine vergleichsweise kostengünstige Lösung für uns. In der PetaSite-Bibliothek können 30 Optical Disc Archive-Cartridges gleichzeitig genutzt werden, was unseren Anforderungen genau entspricht.“

Über die Organisation

Die Jyske Bank (wird „Ju-ska“ ausgesprochen) in Dänemark hat eine Kommunikationsstrategie, die fast ausschließlich auf Videomaterial basiert, vorangetrieben. Dies ist vielleicht einzigartig unter Bankinstituten und gehört gewiss zu den ersten Marken weltweit.

Die Bank produziert seit dem Jahr 2006 täglich Videoinhalte für ihren eigenen Internet-TV-Kanal. Die Inhalte sind so konzipiert, dass eine Vielzahl von Botschaften aus den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit und Marketing an Kunden und ein größeres Publikum übermittelt werden können. Videomaterial wird auch intern verwendet, um unternehmensinterne Nachrichten, Schulungen und Informationen weiterzugeben. Jede Woche können sich alle Mitarbeiter das Live-Programm „Inside Live“ ansehen. Der Mittelpunkt des Netzwerks ist Jyskebank.tv, was als interaktive Allround-Anlaufstelle für alle, die sich über das aktuelle Finanzgeschehen informieren wollen, beschrieben wird. Jyskebank.tv ist ein TV-Nachrichtenkanal, der zeitnah Neuigkeiten auf den Finanzmärkten und die aktuellsten Wirtschaftsnachrichten übermittelt.

Das Unternehmen bezeichnet sich selbst sowohl als Bank als auch als Medienunternehmen und wurde für seinen Ansatz mehrfach ausgezeichnet. Die etablierte Sendeanstalt, die aus einem 15-köpfigen Team besteht, produziert Finanzplanung auf Dänisch und Englisch aber auch spannende Beiträge, welche die Bank als relevant für ihre Hauptzielgruppe von jüngeren Kunden und kleinen Unternehmen erachtet. Zu diesen Berichten gehören Interviews mit Medienpersönlichkeiten, Fußballspielern oder auch Philosophen.

Zu der Bank gehört ein hochmodernes, dateibasiertes TV-Studio, das sich in der dänischen Stadt Silkeborg befindet. Außerdem beschäftigt sie eine Vielzahl von Korrespondenten, die von Standorten weltweit, einschließlich der NASDAQ am New Yorker Times Square, live Bericht erstatten.

Alle Inhalte, die das Unternehmen kommuniziert, können auf anderen Websites eingebettet oder weitergegeben werden. Aus diesem Grund werden laut dem Unternehmen 80 Prozent der Inhalte von Jyske nicht von der Website oder den eigenen Kanälen der Bank, sondern von externen Quellen bezogen. Dadurch konnte die Bank das Interesse von Medienpartnern angefangen bei Mobile World Congress bis hin zu Cannes Lions wecken.

Anforderungen der Jyske Bank

Seit dem Jahr 2006 werden Inhalte digital produziert und auf dem internen Avid Interplay-Online-System von Jyskebank.tv gespeichert. Vor ungefähr drei Jahren erkannte die Bank, dass eine längerfristige Lösung zur Archivierung von mehr als 6000 Programmen notwendig war, woraufhin sie prüfte, welche Optionen zur Verfügung standen.

Steen Mertz, Director of Communications Technology, erklärt: „Wir haben sehr viele Inhalte auf dem Avid Interplay-System gespeichert und inzwischen damit begonnen, diese Inhalte auf eine andere Weise zu archivieren. Wir glauben, dass sich das Interplay-Speichersystem langfristig als eine kostspielige Speichermöglichkeit von Inhalten erweisen würde. Ein Großteil der Inhalte wird nicht täglich verwendet, wodurch sich die Erweiterung des Archivs als immer kostspieligere Lösung herausstellte.

„Wir müssen irgendwie festhalten, was wir bereits getan haben. Außerdem müssen wir aber auch die Möglichkeit haben, auf das Archiv zuzugreifen, um Clips aus früheren Produktionen auswählen zu können. Eine Online-Lösung war jedoch weder wirtschaftlich noch eine sinnvolle Nutzung von Speicherplatz auf dem Server.

„Wir waren jahrelang auf der Suche nach Lösungen, bis uns Sony die richtige bot.“ In einer Testphase entschied sich die Jyske Bank zunächst für eine Bandlösung zur künftigen Archivierung von Inhalten. „Auch wenn wir im Vergleich zu nationalen Sendeanstalten nur über relativ kleine Inhaltsmengen verfügen, sind sie doch groß genug, dass ein Datenbandarchiv nur dann wirtschaftlich sinnvoll gewesen wäre, wenn wir ein großes System gekauft hätten.“

Warum die Wahl auf Sony fiel:

„Wir legen immer viel Wert darauf, den Markt bei Messen zu durchsuchen und wir haben eine gute Beziehung zu Sony in Dänemark“, so Mertz. „Vor einem Jahr haben wir von P2 auf standardisierte und dateibasierte SxS-Medien von Sony gewechselt und in den Camcorder PMW-500 zur Aufzeichnung von Inhalten investiert.“

„Wir waren der Ansicht, dass Sony modernere Technologien, die besser mit der gegenwärtigen und künftigen Leitung der Jyske Bank übereinstimmen, anbietet“, ergänzt er. „Außerdem hatten wir den Eindruck, dass die Optical Disk Archive-Lösung von Sony in Bezug auf Zugriffs- und Abrufmöglichkeiten von Inhalten fortschrittlicher [als Datenbandlösungen] waren.“

Die Lösung von Sony

Die Jyske Bank investierte in die Optical Disc Archive-PetaSite-Hauptbibliothekseinheit ODS-L30M mit 30 Steckplätzen. Die Einheit bietet Platz für bis zu zwei Optical Disc Archive-Faserlaufwerke ODS-D77F und 30 Cartridges. Sie ist mit einem eingebauten Robotermechanismus ausgestattet und belegt 7 Einheiten in einem 19“-Rack. Die ODS-L30M ist die Basiseinheit für das PetaSite Optical Disc Archive. Es können fünf Erweiterungseinheiten an eine ODS-L30M angeschlossen werden. Daraus lässt sich eine Bibliothek zusammenstellen, die 42 Rack-Einheiten belegt und je nach verwendeten Erweiterungseinheiten eine Kapazität von bis zu 535 Cartridges (802 TB) bietet.

Das gesamte Archiv wird von der File-Manager-Anwendung von Sony verwaltet. Dank der fünf Netzwerk-Clients bietet diese Lösung eine flexible, kostengünstige, effiziente und langfristige Archivierungsmöglichkeit wichtiger Inhalte, die kaum Verwaltungsaufwand generiert.

Das Optical Disc Archive von Sony eignet sich bestens für Deep Archiving in Situationen, in denen Datenbänder die Sicherheit und Funktionalität einmalig beschreibbarer Systeme zur Langzeitarchivierung nicht ersetzen können. Das ODA-System ermöglicht das Erstellen eines Zweitarchivs an einem entfernten Standort und ist die ideale Lösung zur Gewährleistung von Geschäftskontinuität und Disaster-Recovery, für Postproduktions- und Produktions-Backups sowie für Video-, Film- und Stock-Footage-Archive oder Nationalarchive. Das System kann auch für Nachrichten- und Sport-Clips, die als Near-Online-Inhalte gespeichert werden müssen, sowie als Online-Katalog und Proxy-Clip-Store verwendet werden.

Die Vorteile für die Jyske Bank

„Optical Disc Archive ist sehr benutzerfreundlich“, erläutert Mertz. „Mit dem Optical Disc Archive haben wir eine relativ kostengünstige Lösung gefunden und es bietet uns tolle Möglichkeiten, Inhalte wieder abzurufen. In der PetaSite-Bibliothek können 30 Optical Disc Archive-Cartridges gleichzeitig genutzt werden, was unseren Anforderungen genau entspricht.“

Die nächsten Schritte

Die Migration der Inhalte aus dem Optical Disc Archive begann Anfang des Sommers 2014 und steht kurz vor der Fertigstellung. Da das Archiv acht Jahre alt war und eine Mischung aus SD- und HD-Inhalten enthielt, wurde ein Team eingesetzt, um nicht nur die Verwaltung des Prozesses zu übernehmen, sondern auch, um eine Qualitätskontrolle der Inhalte, die in das Optical Disc Archive eingespeist werden sollen, durchzuführen.

 

„Wir waren jahrelang auf der Suche nach Lösungen, bis uns Sony die richtige bot.“

Steen Mertz, Director of Communications Technology, Jyske Bank

Nachrichtenkanal N1 liefert fesselnde, informative und interessante Inhalte mit dem Optical Disc Archive von Sony

Über die Organisation

N1 ist der erste regionale Nachrichtensender aus Belgrad, Sarajevo und Zagreb sowie exklusiver CNN-Partner für die Region. Der Schwerpunkt liegt auf professionellen, glaubhaften und akkuraten Nachrichten aus der Region rund um die Uhr aus vertrauenswürdigen Quellen. Dafür ist fortschrittlichste Technologie notwendig.

Der Sender nahm dieses Jahr den Betrieb auf und hat die gesamte Nachrichtenproduktion und Live-Übertragung mithilfe verschiedener Produktionsgeräte von Sony standardisiert. Unter anderem setzt der Sender auf XDCAM HD-Camcorder, Studiokameras, Bildmischer und das Optical Disc Archive für die digitale Speicherung.

N1 betreibt drei große Nachrichtenproduktionszentren (Belgrad, Sarajevo und Zagreb) mit kleineren Standorten in Städten überall in der Region. Ziel des Senders ist es, den Zuschauern „fesselnde, informative und interessante Inhalte“ zu liefern.

„Unser System ist in der Region und möglicherweise in ganz Europa einzigartig“, erklärt Igor Jovic, der technische Leiter von N1. „Bei unseren Produktions- und Sendeabläufen wollen wir von Anfang an die höchsten professionellen Standards umsetzen. Da die Zusammenarbeit der drei Produktionsstandorte hierfür genau stimmen muss, war die Standardisierung mit den Produkten von Sony ein wichtiger Schritt für uns.“

Zudem ist N1 exklusiver CNN-Partner für die Region. Dadurch erhält N1 Zugang zu Video- und Nachrichtenproduktionsressourcen von CNN für die Übertragung in Bosnien und Herzegowina, Kroatien und Serbien.

Der Sender nahm dieses Jahr den Betrieb auf und hat die gesamte Nachrichtenproduktion und Live-Übertragung mithilfe verschiedener Produktionsgeräte von Sony standardisiert. Unter anderem setzt N1 auf XDCAM HD-Camcorder, Studiokameras, Bildmischer und das Optical Disc Archive für die digitale Speicherung.

Sony hat Live-Produktionssysteme und Kameras für insgesamt drei Studios und drei Regieräume geliefert, die sich jeweils in den Hauptstädten der drei Länder befinden. Für die elektronische Nachrichtenproduktion hat der Sender XDCAM-HD422-Camcorder erhalten. Das interne Dateiformat ist MXF XDCAM 50 Mbit/s 422.

Die Anforderungen von N1

N1 legt viel Wert auf eine zukunftssichere und skalierbare Archivierungslösung, die in die tagtägliche Produktion integriert werden kann.

„Wir setzen auf innovative Technologien, um uns von den anderen Nachrichtensendern in der Region abzuheben“, erklärt Jovic. „Eine zuverlässige und zukunftssichere Archivierungslösung war uns dabei besonders wichtig.

Wir haben die digitale Bandspeicherung zwar in Erwägung gezogen, uns dann aber für das Optical Disc Archive entschieden. So können wir uns 100 % sicher sein, dass wir die Medien jederzeit wiederverwenden können. Bei Bandmedien hingegen hätten wir uns nicht darauf verlassen können, wie lange die aktuelle Generation den Standard ausmacht.“

Die Lösung von Sony

N1 hat in eine Optical Disc Archive-Lösung von Sony investiert, die aus der Optical Disc PetaSite-Bibliothek ODS-L30M besteht und von der XenData-Middleware verwaltet wird. Die PetaSite-Bibliothek verfügt aktuell über eine Kapazität von 136 TB und kann auf mehr als 800 TB erweitert werden. Die Medien des Optical Disc Archive erreichen eine Lebensdauer von 50 Jahren.

Das Optical Disc Archive von Sony eignet sich bestens für Deep Archiving in Situationen, in denen Datenbänder nicht ausreichend Sicherheit und Funktionalität zur Langzeitarchivierung bieten können. Das ODA-System ermöglicht das Erstellen eines Zweitarchivs an einem entfernten Standort und ist die ideale Lösung zur Gewährleistung von Geschäftskontinuität und Disaster-Recovery, für Postproduktions- und Produktions-Backups sowie für Video-, Film- und Stock-Footage-Archive oder AV-Nationalarchive. Das System kann auch für Nachrichten- und Sport-Clips, die als Near-Online-Inhalte gespeichert werden müssen, sowie als Online-Katalog und Proxy-Clip-Store verwendet werden.

Sony hat die gesamte Lösung mithilfe des Resellers und Partners ProVideo geliefert und implementiert.

Warum die Wahl auf Sony fiel:

„Mit dem zukunftssicheren Optical Disc Archive sind wir für kommende technologische Fortschritte gut gerüstet“, erklärt Jovic. „Wenn die nächste Laufwerksgeneration auf den Markt kommt, können wir trotzdem beim Sony Optical Disc Archive bleiben. Wir wollten in ein System investieren, bei dem wir unsere Medien in fünf, zehn oder zwanzig Jahren nicht zu einem anderen System oder zu einer anderen Systemversion migrieren müssen.“

Doch Vertrauen in die Plattform war nicht der einzige Gedanke hinter der Entscheidung. „Die Zugriffsgeschwindigkeit war von enormer Bedeutung“, so Jovic. „Unsere Produktionsteams ergänzen unsere Programme sehr regelmäßig durch ältere Nachrichtenaufnahmen aus dem Deep Archive. Die Wiederherstellung von Material im PetaSite Optical Disc Archive ist nicht nur zuverlässig, sondern auch schnell, vor allem bei den kleinen Videodateien, die wir hauptsächlich produzieren. Jede Disc des Optical Disc Archive kann Tausende von kleinen Dateien und ganzen Programmen speichern, aber die Produktionsteams können bestimmte Inhalte im Optical Disc Archive effektiv suchen, öffnen und wiederherstellen. Damit können wir das Archiv als aktiven Bestandteil in unsere tagtägliche Produktion integrieren und maximal ausnutzen.“

Sony Professional Solutions Europe war für die gesamte Systementwicklung sowie für das Projektmanagement der Implementierung von XenData zuständig und lieferte die gesamte Archivierungslösung rechtzeitig zum Sendestart von N1.

Die Vorteile für N1

Das Archiv umfasst derzeit 10.000 Stunden Material und ist über XenData-Middleware in das Media-Asset-Management-System IBIS iFind eingebunden.

„Jetzt können alle unsere Journalisten sehen, wo die Dateien sind, und diese an jedem Arbeitsplatz aus dem Deep Archive holen und im Zentralspeicher für den Schnitt und die Sendung ablegen. Die Geschwindigkeit ist unglaublich“, so Jovic. Vorbei sind die Zeiten, als Journalisten zwei bis drei Tage auf die Wiederherstellung von Archivmaterial warten mussten. Die PetaSite-Archivierungslösung von Sony in Kombination mit der XenData-Middleware ist eine bewährte und zuverlässige Strategie für die Langzeitarchivierung.

Das vollständige System bietet eine Kombination aus Flexibilität, Langlebigkeit und Mehrwert. „Unsere Unternehmensphilosophie sieht vor, dass wir bei neuen Projekten die aktuellste und weltweit fortschrittlichste Technologie verwenden“, so Jovic. „So können wir nicht nur in der Region als Nr. 1 unter den Nachrichtenkanälen auftreten, sondern auch auf internationaler Ebene mitmischen.“ Sony PSE hat eine umfassende Archivierungslösung entwickelt, die der strategischen Vision von N1 exakt entspricht.

„Jede Disc des Optical Disc Archive kann Tausende von kleinen Dateien speichern, aber die Produktionsteams können bestimmte Inhalte im Optical Disc Archive effektiv suchen, öffnen und wiederherstellen. Damit können wir das Archiv als aktiven Bestandteil in unsere tagtägliche Produktion integrieren und maximal ausnutzen.“

Igor Jovic, technischer Leiter, N1

 

UNSER PARTNER

 

Wir arbeiten proaktiv mit unseren Archive-Technologiepartnern zusammen, um sicherzustellen, dass alle unsere Kunden das Equipment ideal nutzen können. Dabei legen wir viel Wert auf eine offene Zusammenarbeit und sind sehr stolz darauf, dass alle wichtigen Archive-Technologiepartner das Optical Disc Archive (ODA) unterstützen. Hier erfahren Sie mehr über unsere Partner und ihre mit dem Optical Disc Archive kompatiblen Produkte.

Systemkonfiguration

Einfache Regalarchivierung mit Laufwerk

 

Kompaktes Bibliothekssystem mit 10 Steckplätzen

Im System ODS-L10 kann kein Laufwerk der 2. Generation installiert werden.

Skalierbares PetaSite-Bibliothekssystem mit MAM-Anwendung

Archivierungssystem für Banddateien mit der PWS-100TD1 und der PWS-300TD2

Durch die Kombination der Band-Digitalisierungsstation (entweder PWS-100TD1 oder PWS-300TD2) und dem Optical Disc Archive (ODA) können Video-Assets langfristig sicher aufbewahrt und effizient in ein filebasiertes Format konvertiert werden. Bei diesen Band-Digitalisierungsstationen kommt eine von Sony selbst entwickelte Analysesoftware zum Einsatz, die während des Ingests von Videobändern eine Fehlersuche durchführt und so eine effiziente Korrektur anhand von Fehlerlisten ermöglicht. Das Gerät gestaltet die Überspielung sehr einfach und kann ohne besondere Kenntnisse aufgebaut und bedient werden. So entsteht eine flexible und effektive Lösung für Kunden, die ihre Bestände in ein Optical Disc Archive verlagern möchten.

Eingesetzte Produkte

Kleine Bibliothek

Optical Disc Archive ODS-L10 – Bibliothek mit 10 Steckplätzen

Skalierbare Bibliothek PetaSite

Skalierbares Bibliothekssystem PetaSite Optical Disc Archive

Medien

Cartridges für das Optical Disc Archive

Zugehörige Umgebung

Bildung

Besucherattraktionen